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In den letzten Jahren hat sich ein Trend aus den sonnigen Küstenregionen des Mittelmeers bis in unsere hiesigen Breitengrade verbreitet: das Olivenöl trinken. Was auf Kreta oder in Andalusien seit Generationen als Lebenselixier gilt, wirft hierzulande oft Fragen auf. Ist es wirklich ein medizinisches Wunderheilstück oder lediglich eine Modeerscheinung der Wellness-Industrie?
Die Idee, Olivenöl pur trinken zu wollen, basiert auf der mediterranen Diät. Hochwertiges natives Olivenöl extra ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und Antioxidantien wie Polyphenolen. Wer sich dazu entscheidet, Olivenöl zum trinken in seinen Alltag zu integrieren, tut dies meist in der Hoffnung auf eine entzündungshemmende Wirkung und eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit.
Doch warum trinken es viele Menschen pur, statt es einfach über den Salat zu geben? Die Theorie besagt, dass die Inhaltsstoffe auf nüchternen Magen besonders effizient aufgenommen werden können, ohne durch andere Verdauungsprozesse gehemmt zu werden.
Wenn wir über Olivenöl zum trinken sprechen, meinen wir eigentlich eine hochkomplexe Wirkstoffmatrix. Natives Olivenöl Extra enthält über 200 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe.
Besonders hervorzuheben ist das Oleocanthal. Dieser Stoff kann das Enzym Cyclooxygenase (COX) hemmen. COX ist ein körpereigenes Enzym, das an Entzündungsprozessen beteiligt ist, indem es die Bildung von entzündungsfördernden Botenstoffen ermöglicht. Wenn Sie hochwertiges Olivenöl pur trinken, könnten Sie ein leichtes Kratzen im hinteren Rachenraum spüren – genau das ist das chemische Signal für eine hohe Konzentration dieses entzündungshemmenden Wirkstoffs.
Ein Öl wie Venta del Barón, das aus früh geernteten Oliven gepresst wird, weist hier Spitzenwerte auf.
Die intensivsten Erfahrungen zum täglichen Trinken von Olivenöl beziehen sich heute nicht mehr nur auf die Verdauung, sondern auf die Autophagie. Dies ist der zelluläre Selbstreinigungsprozess, für dessen Entdeckung 2016 der Nobelpreis verliehen wurde. Hochwertige Polyphenole im Olivenöl können diesen Prozess stimulieren. Wer Olivenöl pur genießt, gibt seinen Zellen ein Signal zur „Müllentsorgung“. Das ist der Grund, warum der Trend eng mit dem Intervallfasten verknüpft ist.
Die Entscheidung, ob Sie Ihr Olivenöl morgens oder abends trinken, hat physiologische Hintergründe:
Wird das Öl morgens auf nüchternen Magen eingenommen, berichten manche Anwender von einer Aktivierung des sogenannten gastrokolischen Reflexes. Dabei kann es zu einer Ausschüttung von Galle in den Dünndarm kommen, einem natürlichen Vorgang im Verdauungssystem.
Wird das Öl abends eingenommen, befinden sich die enthaltenen antioxidativen Bestandteile im Körper während der nächtlichen Ruhephase. Das enthaltene Fett wird dabei im Rahmen der normalen Stoffwechselprozesse verarbeitet.
Neueste Studien deuten darauf hin, dass Olivenöl pur zu trinken gesund für unsere Darmflora sein kann. Die Polyphenole dienen den „guten“ Bakterien im Darm als Nahrung und können das Wachstum von Krankheitserregern hemmen. Wer also Olivenöl zum Trinken nutzt, pflegt sein inneres Ökosystem.
Nicht jedes Öl ist zum Trinken geeignet. Wenn Sie ein Öl pur verkosten, achten Sie auf das „magische Dreieck“ der Sensorik:
Venta del Barón wird oft als eines der besten Öle der Welt prämiert, weil es diese Balance perfekt meistert. Ein flaches, nur fettig schmeckendes Öl hat kaum gesundheitlichen Mehrwert.
Trotz des Hypes ist Vorsicht geboten, wenn:
Olivenöl zu trinken ist kein unnötiger Hype, wenn man die Qualität versteht. Es ist die effizienteste Art, eine hohe Dosis an Polyphenolen aufzunehmen, ohne die Wirkstoffe durch Hitze beim Kochen zu zerstören. Es ist ein ritueller Akt der Selbstfürsorge, der – richtig ausgeführt – Entzündungen senken, die Zellen reinigen und das Herz schützen kann.
Durch die tägliche Zufuhr von Polyphenolen und einfach ungesättigten Fettsäuren können Entzündungswerte im Körper sinken. Die Ölsäure unterstützt die Herzgesundheit und den Cholesterinspiegel, während die Antioxidantien die Zellregeneration fördern und die Verdauung sanft regulieren.
Für den maximalen metabolischen Effekt empfiehlt sich die Einnahme morgens auf nüchternen Magen. So werden die Gallenproduktion und der Stoffwechsel optimal angeregt. Wer jedoch eine stabilere Blutzuckerkurve über Nacht anstrebt, kann das Öl auch abends vor dem Schlafengehen einnehmen.
Verwenden Sie ausschließlich „Natives Olivenöl Extra“ aus früher Ernte. Nur dieses enthält die notwendige Konzentration an Oleocanthal und Vitamin E. Ein hochwertiges Öl wie Venta del Barón garantiert zudem Freiheit von Schadstoffen und eine fehlerfreie Sensorik.
Ja, denn die hochwertigen Fettsäuren stimulieren die Freisetzung von Sättigungshormonen im Gehirn. Dies kann Heißhungerattacken reduzieren. Wichtig ist jedoch, das Öl als Ersatz für ungesunde Fette zu nutzen und nicht als zusätzliche Kalorienquelle zur bestehenden Ernährung.
Da Olivenöl die Aufnahme fettlöslicher Wirkstoffe verbessern kann, sollten Sie bei der Einnahme von Blutverdünnern oder Blutdrucksenkern Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Die entzündungshemmende Wirkung des Oleocanthals kann zudem Wechselwirkungen mit nichtsteroidalen Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) aufweisen.
Während die verdauungsfördernde Wirkung oft schon nach wenigen Tagen eintritt, benötigen systemische Effekte wie ein verbessertes Hautbild oder stabilere Entzündungswerte eine kontinuierliche Einnahme über mindestens vier bis sechs Wochen. Beständigkeit ist hier der entscheidende Faktor für den Erfolg.